Hobby Fotografie & Filmen
Von 2009 bis 2024 habe ich viele Hochzeiten zuerst nur gefilmt und ab 2016 auch fotografiert. Zudem habe ich einige Theateraufführungen und Konzerte gefilmt, hinzu kamen Paarshootings und natürlich ganz viele private Filme und Fotos. 2017 habe ich meine Ausbildung zum Fotodesigner abgeschlossen.
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- Bildergalerie Hochzeiten
- Mein Weg zum Fotodesigner
- Canon EOS 1DX - ein Traum wird wahr
- Canon EF 16-35mm 4.0 IS USM
- Canon EF 100mm Macro 2.8 IS USM
- Canon EF 35mm 2.0 IS USM
- Canon EF 70-300mm 4-5,6 IS II USM
Bildergalerie Hochzeiten
Mein Weg zum Fotodesigner
Das Hobby Fotografie betreibe ich seit Kind an, so richtig los ging es im Alter von 16 Jahren. Vom ersten Geld in meiner Ausbildung 1980 kaufte ich mir eine Kleinbildkamera von Quelle (Revue) und zwei Jahre später dann eine Canon A1 mit zwei Objektiven. Fortan fotografierte ich viele Feiern meiner Clique, machte gerne Landschaftsaufnahmen und die Urlaube wurden umfangreich dokumentiert.
Tausende von Dias und sehr viele Bilder zeugen aus dieser Zeit und in den 1980iger Jahren gab es regelmäßig Diashows im Freundeskreis, die sich oft schnell in Feten verwandelten. Zurzeit durchforsten meine Frau und ich diese Erinnerungen, um für unser 40-jähriges Jubiläum und anläßlich unserer Silberhochzeit (15 Jahre "Probezeit") ein Fotobuch zu erstellen.
Mein Vater verstarb sehr früh 1977 und hinterließ neben vielen Negativen (6x6) auch jede Menge Rollen Schmalfilme. Wir sind fünf Geschwister und wir lagen meinem Bruder immer wieder in den Ohren, doch Vatis alte Filme vorzuführen. Schließlich übernahm ich als jüngstes Kind das Erbe und meine Frau und ich haben uns wochenlang durch die alten Filme geschaut, nachdem ich einen Schmalfilmprojektor gekauft hatte.
Dann gab es den Tag, wo wir einen kleinen Teil der alten Filme vorgeführt haben und es kam die Idee auf, diese digitalisieren zu lassen. Bei einer Firma in der Nähe hätte ich das machen lassen können, dies wäre aufgrund der Anzahl an Filmen sehr teuer geworden und man bot mir einen Projektor an, mit dem ich selbst digitalisieren konnte.
Als alle Filme fertig waren, kam bei mir die Idee auf, für andere Leute Filme zu digitalisieren und schließlich meldete ich mein kleines Nebengewerbe an. Dann kamen alle Kassettenarten hinzu und ich bekam Lust, auch selber zu filmen. Auf meiner damaligen Arbeit (seit 1993 arbeite ich als Lebensmitteltechniker bei IsernHäger) sollten Filme für YouTube gemacht werden, um unseren Kunden online eine Anleitung für die verschiedenen Verfahren zur Herstellung von Sauerteigen zu geben. Als diese abgedreht waren und ich gute Erfahrungen im Bereich Videoschnitt gesammelt hatte, kam die nächste Idee:
Ich könnte doch Konzerte und Theateraufführungen filmen und so mein Nebenerwerb etwas ausbauen. Geübt haben wir damals 2009 bei uns zu Hause mit einem Freund, der sehr gut Marius Müller-Westernhagen covern konnte - Ralf Stropp
Einige Konzerte folgten, hier ein Ausschnitt:
Streetdrummers live in Hannover 2016
2012 fragte mich ein Bekannter, der schon länger Hochzeiten filmt, ob ich eine Hochzeit von ihm übernehmen könne. So bin ich in diese Sparte reingerutscht und habe bis 2015 neben den Digitalisierungen hauptsächlich Hochzeitsfilme erstellt. Auf meinen Hochzeiten waren auch immer Fotografen anwesend und man arbeitete eng zusammen, damit keiner wichtige Szenen verpasst und man sich nicht im Weg steht. Je nach Hochzeit war zwischendurch auch mal Zeit für einen Plausch und mir fiel auf, dass fast immer Canon Kameras im Einsatz waren, wie meine Video Kameras auch.
Der Gast - Theatergruppe Suhlendorf
Meine Lust auf eine gute Fotokamera wurde immer größer und 2016 kaufte ich mir eine Canon 6D, die ich auch mit zu Hochzeiten nahm. Wie es das Schicksal wollte, fragte mich gleich auf der ersten Hochzeit das Paar, ob ich später ein paar Fotos von der Torte machen könne, da der Fotograf nur für vier Stunden gebucht sei. "Kann ich machen, wenn ich auch ein paar Bilder von euch zum Üben machen darf".
Die Bilder gefielen dem Paar sehr gut und auf der nächsten Hochzeit als Videofilmer ähnliche Situation. Dann fragte mich ein befreundetes Paar, ob ich ihre Hochzeit fotografieren könne - meine mit 20 Stunden vor Ort bis dato längste Hochzeit und einem sehr zufriedenen Paar (Film und Foto).
Ab dort nagte die Idee an mir, die Fotografie nochmal so richtig zu lernen und dann offiziell anzubieten. Ich entschied mich für eine nebenberufliche Ausbildung zum Fotodesigner, die ich 2017 abschloss und in der Folge viele Hochzeiten, oft in Verbindung mit Video, fotografierte. Meine Ausrüstung wuchs immer mehr und in meinen Hochtagen war ich mit drei Videokameras und zwei Fotoapparaten im Einsatz, teilweise von früh morgens bis früh morgens. Eine Fotobox habe ich selbst gebaut, sie ist heute noch privat im Einsatz.
Im Jahre 2022 zog mich eine Krankheit längere Zeit aus dem Verkehr und ich musste mir eingestehen, dass ich auf den folgenden Hochzeiten nicht mehr so fit war, wie früher. Mit überschreiten des 60igsten Lebensjahr reifte in mir die Entscheidung, mein Nebengewerbe zu schließen. Ich mache noch kleinere Aufträge für Freunde ohne Bezahlung, z.B. die Hochzeit einer Kollegin, Theateraufführungen von Verwandten, Familienbilder etc. Das Digitalisieren wurde auch immer weniger und so schloss ich das Kapitel in meinem Leben Ende 2024 ab. Es war eine stressige, aber sehr schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Die strahlenden Gesichter des Brautpaares beim Anschauen der Bilder und/oder des Filmes sind unbezahlbar.
Einige Szenen werden mir immer in Erinnerung bleiben, wie z.B. eine Trauung draußen am Seehaus Isernhagen mitten zwischen den Badegästen.
Das Wetter war sehr heiß und der Strand voll. Alles war aufgebaut, der Musiker mit seiner gesamten Technik in Pole Position, alles war festlich geschückt, meine drei Videokameras liefen ... die Wolken am Himmel wurden immer dunkler und der Bräutigam, der Musiker und ich schauten durchgängig auf das Regenradar, während die Braut im Hochzeitsauto saß und auf das "go" wartete.
Es war ein lokales Gewittergebiet und die Chancen standen gut, dass es uns knapp verfehlte - tat es aber nicht.
Der Himmel öffnete seine Schleusen und alles rannte unter ein schützendes Vordach. Ich schulterte meine Kameras, die es zum Glück unbeschadtet überstanden haben. Der Musiker hatte leider kein Glück und die erst kürzlich gekaufte Ausrüstung fiel dem Wasser zum Opfer. Da ich keine Zeit mehr hatte, die Videokameras auszuschalten, wurde die ganze Szene gefilmt und fand ihren Weg in den Hochzeitsfilm. Das Brautpaar war eher von der lustigen Sorte und sie haben es mit Humor genommen. Allerdings verzögerte sich alles um fast zwei Stunden und das eigentliche Paarshooting fand erst sehr spät im letzten Licht am See statt.
Canon EOS 1DX - ein Traum wird wahr
Jetzt, im Frühjahr 2026, bin ich schon eine Weile aus dem Geschäft und fotografiere/filme eigentlich nur noch auf unseren Reisen. Meine Fotoapparate Canon 5d III und 5DSr habe ich Ende 2024 verkauft und nur meine Canon RP behalten, die seinerzeit in der Fotobox werkelte. Seit ein paar Jahren habe ich eine kleine Canon G1x II, die auch gute Bilder macht und für Video auf Reisen ist eine GoPro zuständig. Ansonsten habe ich meine Videoausrüstung noch.
Zu Beginn meiner Zeit als Profi waren Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) gängig, die Spiegellosen wie Canon R5/6 kamen erst später auf den Markt. In meiner Fotobox war zu Beginn die 6D verbaut, die durch die Anschaffung von 5D III / 5DSr übrig war. Hier war das Problem, dass der hochgeklappte Spiegel (Liveview) nach 30 Minuten ohne Nutzung des Auslösers wieder runter klappte und erneut aktiviert werden musste.
Daher kaufte ich eine Canon RP, meine erste Spiegellose und fotografierte auch privat damit. Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben, zumindest bei normalen Bedingungen. In einem Urlaub an der Ostsee habe ich für ein befreundetes Paar ein Shooting im Meer bei Sonnenuntergang gemacht. Ich habe extra mein 85mm 1.4 mitgenommen und mein Blitzsystem wie auf Hochzeiten. Leider hatte die Kamera extreme Probleme im Gegenlicht, die Gesichter zu erkennen. Zudem konnte ich im Sucher kaum etwas erkennen. Die Bilder sind zwar gut geworden, ich war allerdings ziemlich genervt und habe mich geärgert, nicht meine 5DSr mitgenommen zu haben.
Beim privaten Fotografieren stellten sich auch schnell die kleineren Problemchen raus, die ich bei den DSLRs nicht kannte, zudem hält der Akku nicht sehr lange. Auf meinen Hochzeiten habe ich die Kameras niemals ausgeschaltet und ich kann mich nur an eine Hochzeit erinnern, wo ich nach 15 Stunden zur Sicherheit einen frischen Akku reingelegt habe. Ohne Batteriegriff, versteht sich.
Als ein früherer Kollege anfragte, ob ich Familienbilder von der Familie seiner Tochter machen könne, wollte ich erst absagen, da ich mein 85mm Portraitobjektiv damals verkauft hatte. Schon länger auf meinem Wunschzettel stand ein gutes Makroobjektiv mit etwas mehr Brennweite als mein 35iger und da man an den R-Kameras alte EF-Objektive adaptieren kann, ergatterte ich für sehr kleines Geld ein wunderbares EF 100mm 2.8 mit Bildstabilisator. Dieses Objektiv wurde auch gerne von Hochzeitsfotografen genutzt, da ideal für Portraits und natürlich die Ringbilder.
An der RP hatte ich ein RF 35mm 1.8 und mit dieser Kombi lässt sich sehr gut arbeiten. Von Zooms war ich für Hochzeiten nie begeistert, ein 24-70mm wurde ganz schnell wieder verkauft. Okidoki, Objektive hatte ich also und müsste dann zwischendurch wechseln. Kein Problem aber eine “bessere” Kamera als die RP reizte mich schon länger und dann hätte ich zwei Kameras, wie früher auf Hochzeiten.
Geplant war eine R6 II, die allerdings auch gebraucht nicht unter 1500 € zu haben war. Eine Mark I lag um die 1000 € und eine “R” um die 700 €.
Parallel schaute ich nach älteren DSLRs, aber selbst für eine gut erhaltene 5D III wurden um die 500 € fällig, eine gute Mark IV lag eher höher als die R6. Immer wieder stieß ich auf die 1DX, die 2012 zeitgleich mit meiner viele Jahre genutzten 5D III auf den Markt kam und in meiner aktiven Zeit nicht bezahlbar war. 6300 € sind eine Ansage!
Je mehr ich mich mit dieser Kamera beschäftigte, desto größer wurde das “Habenwollen”. Es gab unendlich viele Angebote, meist mit sehr hohen Auslösezahlen und entsprechend abgenutzt. Doch plötzlich entdeckte ich eine sehr gut erhaltene mit unter 30.000 Auslösungen und viel Zubehör von privat, die auch nie beruflich genutzt wurde.
Sie hatte nur eine 64 GB Karte und der Akku war noch mittelmäßig. Beides günstig über Amazon gekauft, den Akku allerdings nicht original, jedoch mit Top Bewertungen. Speicher ist extrem teuer geworden, zum Glück gab es einen Kundenrückläufer mit 128 GB für kleines Geld.
Brennweite hatte ich somit erst ab 70mm mit dem sehr gutem Canon EF 70-300 mm F4.0-5.6 IS USM II und dem 100er Makro. Damals war das Canon EF 16-35mm f/4 L IS USM immer auf meiner Wunschliste, lag jedoch gebraucht um die 700 €. Nun schaute ich und fand gute Exemplare für unter 500 €. Welche Objektive für die RP brauche ich dann eigentlich nicht mehr?
Das letzten Sommer gebraucht gekaufte 16mm 2.8 wäre über und das Kit Zoom 24-105mm steht eh schon lange ungenutzt rum. Beide zum Verkauf eingestellt, beide am gleichen Tag verkauft und das 16-35 f/4 quasi zum Nulltarif erstanden. Für die RP habe ich dann nativ nur noch das RF 35mm 1.8, kann aber alle EF-Linsen über Adapter anschließen.
Sämtliches kam am gleichen Tag und als ich die 1DX auspackte, war ich sehr positiv überrascht, fast fabrikneu und auch meine Frau konnte es kaum glauben. Vieles in Bezug auf die Einrichtung wusste ich noch, einiges musste ich nachschlagen und bestimmt gibt es noch Feinanpassungen beim Fotografieren. Ich arbeite grundsätzlich mit den Customer Menüs, so kann ich die Kamera auf das jeweilige Einsatzgebiet optimal einstellen. Bei mir sind es auf C1 generell Menschen oder Tierfotografie, wo ich mit Spot aufs Auge ziele. Dann auf C2 alles für schnelle Bewegungen, also mit kontinuirlichem AF, 12 Bilder/sec, kurzer Verschlusszeit etc. und auf C3 alles andere wie Landschaften, Gegenstände usw. wo Spot keinen Sinn macht.
Das die Kamera wenig und nicht von einem Profi benutzt wurde, zeigte sich u.a. bei der ausschließlichen Verwendung von JPEG und das Menü war jungfräulich, alles in Werkseinstellung. Jetzt mache ich mich erst mal weiter mit der Kamera vertraut und dann kommen ein paar erste Bilder.
Am Sonntag hatte ich einen Termin in Hamburg bei einem Bekannten aus dem Hifi-Bereich. Das Wetter war wundebar und die Speicherstadt lag auf dem Weg, so nutzte ich die Gelegenheit für einen ersten Test unter realen Bedingungen.
Trotz des hohen Gewichtes trägt sich die Kamera am breiten "Peak Design" Kameragurt sehr bequem, da sie platt am Körper anliegt und durch ihr Eigengewicht mit "normalen" Objektiven nicht abkippt. Von vorne entgegekommend sieht man die Kamera nicht, da sie hinten am unteren Rücken anliegt. Von Personen, die hinter mir gingen, hörte ich dann schon Kommentare untereinander wie "die Kamera ist ja riesig" / "bow, was hat der für eine Kamera"
In Bezug auf die Bedienung habe ich mich sofort wieder zu Hause gefühlt, leichte Anpassung am AF und abgespeichert auf C3, stand schönen Bildern nichts im Weg. Die Möwe war sogar so nett und hat gewartet, bis ich vom 16-35 auf das 100er Makro gewechselt habe. Lediglich an den Hochkantgriff muss ich denken, das kannte ich bisher nicht und er macht das Fotografieren deutlich bequemer.
Zu Hause stellte ich dann beim Bearbeiten der Bilder fest, das der Sensor eine Reinigung benötigt. Mit Luminar Neo ist die automatische Entfernung von Sensorflecken allerdings auch kein Problem, dauert nur immer einen kleinen Moment. Das Reinigen habe ich selbst gemacht, brauchte aber einige Durchgänge, bis die Testbilder clean waren.
Canon EF 16-35mm 4.0 IS USM
Ich hatte schon sehr viele EF-Objektive, gerade in der Anfangszeit der Canon 6D und dem Beginn der Hochzeitsfotografie probierte ich so einiges aus. Auf Hochzeiten haben sich Festbrennweiten etabliert, weil diese durch die hohe Lichtstärke einen sehr genauen Autofokus ermöglichen. Versuche mit Zooms gab ich schnell wieder auf, da mir die Bildqualität nicht gefiel, außerdem der AF nicht treffsicher genug und zu langsam war.
Privat, also als Hobby, fehlte mir dann das Geld, mir meine Traumlinsen zu kaufen. Ich steckte lieber alles in meine professionelle Foto- und Videoausrüstung. Meine Fotofreunde, die in der Landschaftsfotografie unterwegs waren, nutzten gerne das hier besprochene Weitwinkel-Zoom und die Bildqualität ist wirklich herausragend.
Die oben angeführten Negativpunkte auf Hochzeiten spielen bei der Landschaftsfotografie keine Rolle, fast alle Bilder meines Rundgangs in der Speicherstadt sind mit diesem Objektiv entstanden und ich denke, die Qualität spricht für sich. Trotz nur 18,1 Megapixel! Zudem ist in der heutigen Zeit von Luminar Neo und Topaz die Ausgangsqualität nicht mehr so entscheident, wie vor einigen Jahren.
Lange Zeit hatte ich ein 14mm von Canon (Version 1) mit einer lausigen Bildqualität, erst bei Blende 8 kamen vernüftige Bilder raus und das Ding war ziemlich teuer, ich hatte es natürlich (wie fast alles) gebraucht gekauft. So ein Weitwinkel ermöglicht schon starke Perspektiven. Ich hatte auch ein 20-35mm und meine erste WW- Festbrennweite.war ein 24mm. Für Hochzeiten weitwinklig genug, im Hobbybereich fehlten mir die paar Millimeter und ich weiß nicht, wie oft ich mit diesem Objektiv geliebäugelt hatte.
Da ich es auf Hochzeiten nicht gebrauchen konnte und irgendwann kaum noch Lust hatte, privat zu fotografieren, verschwand es letzlich wieder aus meiner Wishlist. Aber für die RP kaufte ich 2025 ein sehr günstiges RF 16mm gebraucht und habe schöne Bilder damit gemacht, obwohl es schon qualitativ sichtbar hinter dem RF 35mm lag.
Wie weiter oben beschrieben, bin ich nun durch den Verkauf von zwei RF-Objektiven an das 16-35 zum "Nulltarif" gekommen und freue mich jedesmal über die wirklich beeindruckende Qualität ab Offenblende ohne sichtbaren Abfall zu den Rändern hin.
Canon EF 100mm Macro 2.8 IS USM
Als ich mit der Hochzeitsfotografie begonnen habe, war mein Budget sehr eng. Das Festbrennweiten die bessere Wahl waren, merkte ich schnell und so schaute ich nach einem guten, günstigen Portaitobjektiv im Telebereich. Es wurde das EF 100mm 2.0 ohne IS (Stabi) und ohne Makrofunktion. Die Bildqualität war gut, jedoch musste ich für wirklich scharfe Bilder auf eine 1/250 sec belichten. Mein Traum damals war das hier vorgestellte L-Objektiv, obwohl es eine Blendenstufe weniger Licht auf den Sensor lässt. Später ist es das für Hochzeiten perfekte EF 85mm 1.4 IS USM geworden, welches ich gebraucht nach vielen Jahren für den gleichen Preis wieder verkauft habe, wie seinerzeit gebraucht gekauft.
Soviel Geld wollte ich nach dem Zurück auf DSLR nicht mehr ausgeben, aber ein gutes Portrait- und Makroobjektiv war auf meiner Wunschliste.
Die Bildqualität ist sehr gut und lässt keine Wünsche offen. Durch den Stabi reicht bei stillen Objekten eine 1/25 sec aus für scharfe Bilder.
Canon EF 35mm 2.0 IS USM
Dieses Objektiv war von Anfang an auf Hochzeiten dabei, erst an der 6D, danach an der 5D III. Wenn ich nicht extrem in die Bilder reingezoomt habe, konnte ich keinen Unterschied zum 85mm 1.4 IS USM an der 5DSr sehen. Im Gegenteil, die 5DSr hat nur bei perfekten Bedingungen abgeliefert, die 5D III war genügsamer und hat kleinste Verwackler großzügig verziehen - 22,3 MP zu 50,4 MP.
Jetzt, als Hobbyfotograf, fehlte mir noch ein normales Objektiv mit guter Lichtstärke und Stabi. Ich habe hin- und herüberlegt und bin letzlich immer wieder bei diesem Objektiv gelandet. Eigentlich Blödsinn, da die RP ihr RF 35 behalten darf. Aber ich wollte meinen EF-Objektivpark gerne vollständig haben. Es steht der wesentlich teureren 1.4 Variante in der Bildqualität kaum nach und hat einen Stabi, dafür keine Abdichtung gegen Regen. In der engeren Wahl war auch das deutlich teurere 24-70 2.8 III, aber auch das hat keinen Stabi und lässt zu den Rändern hin deutlich in der Abbildungsleistung nach, dieses hier ist ab Blende 2.8 nahezu perfekt. Mein neues Immerdrauf!
Canon EF 70-300mm 4-5,6 IS II USM
Schon sehr viele Jahre im Einsatz und auch an der RP eine tolle Linse. Ein reines Hobby-Objektiv und nie auf Hochzeiten im Einsatz. Mit den 50,4 MP der 5DSr kam es nicht klar, aber an der 1DX liefert es perfekt ab.
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